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Employer Branding - 5 Tipps für eine starke Arbeitgebermarke

Autor*in: Diana Basso

Im modernen Recruiting ist der Begriff "Employer Branding" zu einem absoluten Buzzword geworden. Dahinter steckt die Idee, ein Unternehmen als besonders attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und somit die Chancen zu erhöhen, dass sich aussichtsreiche Kandidaten auf die zu besetzenden Stellen bewerben.

Statt nur Marketing-Theorie breitzutreten, gehen wir in diesem Artikel gezielt darauf ein, mit welchen Maßnahmen Sie Ihr Employer Branding in Gang setzen und wie Sie gezielt dazu beitragen, dass Ihr Unternehmen als positiver Arbeitgeber wahrgenommen wird.

Tipp 1: So viel Präsenz wie möglich zeigen

Die Brand Awareness, also die Markenbekanntheit, ist ein Grundbaustein für jedes Marketing-Konzept – das ist auch beim Employer Branding so. Sie sollten also versuchen, so präsent wie möglich innerhalb Ihrer Branche zu sein. Hier ein paar Ideen:

Sorgen Sie also dafür, dass potentielle Bewerber im Laufe ihrer Jobsuche auf jeden Fall einmal über Ihr Unternehmen "stolpern". Das ist natürlich leichter gesagt als getan und Bekanntheit alleine reicht nicht aus, damit Ihnen die besten Kandidaten die Türen einrennen. Aber jede Bemühung zahlt am Ende auf Ihre Arbeitgebermarke ein und wird langfristig dafür sorgen, dass Ihr Recruiting an Effizienz gewinnt. Investitionen in die Employer Brand sind in der Regel sehr gut angelegtes Geld.

Tipp 2: Schaffen Sie Interaktionsmöglichkeiten

Das Internet ist keine Einbahnstraße, sondern ein multidirektionales Medium. Hier kann jeder mit jedem kommunizieren und mittendrin sollten Sie mit Ihrem Unternehmen auftreten. Wer nach Ihrer Firma bei Google sucht, sollte auf der ersten Seite hauptsächlich Seiten finden, die unter Ihrer "Kontrolle" sind:

Machen Sie es so einfach wie möglich, mit Ihrem Unternehmen in Kontakt zu treten. Das schafft Transparenz und sorgt ganz nebenbei dafür, dass Ihnen auch wirklich kein potentieller Interessent verloren geht.

Angepasst an die jeweiligen Kanäle, können Sie auch exzellentes Storytelling betreiben und Ihre Arbeitgebermarke greifbarer werden lassen. Dabei sollten Sie auch auf etwaige Kommentare und ähnliche Reaktionen eingehen.

Tipp 3: Richten Sie einen Karriereseite ein

Auf vielen Websites ist der Karriere-Bereich nur eine Ansammlung von Stellenanzeigen, die dann teilweise noch auf externe Portale verlinken. So begeistert man garantiert keine Top- Kandidaten. Wir empfehlen Ihnen stattdessen, eine ansprechende Karriereseite zu gestalten.

Auf dieser Seite stellen Sie sich als attraktiver Arbeitgeber vor und präsentieren die Benefits, auf die man als Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen freuen kann. Besonders stark wirken an dieser Stelle auch reale Erfahrungsberichte von echten Testimonials, die über ihren Arbeitsalltag berichten.

Wenn Sie Top-Bewertungen bei Kununu, Glassdoor & Co haben, können Sie auch diese direkt einbinden, um zusätzlich Trust zu schaffen. Auch Verlinkungen zu Ihren weiteren Präsenzen sollten unbedingt eingebaut werden.

Tipp 4: Betreiben Sie Social Media Recruiting

Mit Social Media Recruiting erreichen Sie potentielle Bewerber genau dort, wo sie sich den größten Teil des Tages im Internet aufhalten. Auf Facebook, Instagram & Co können Personen zielgerichtet angesprochen werden. Beim Social Media Marketing generieren Sie eine hohe Anzahl Impressions. Ihre Jobanzeigen werden bei geeigneten Kandidaten im Feed angezeigt, was – auch wenn kein Klick erfolgt – die Bekanntheit Ihres Unternehmens leicht erhöht. Gestalten Sie eine Anzeige, die folgende Kriterien erfüllt:

Übrigens: Ein weiterer Vorteil von Social Media Recruiting liegt darin, dass Sie neben aktiven Bewerbern – also Personen, die aktuell nach einem neuen Job suchen – auch passive Kandidaten ansprechen können. Dabei handelt es sich um alle, die noch nicht aktiv nach einem neuen Unternehmen suchen, aber durch gezielte Anzeigen wechselwillig gemacht werden können.

Da hilft es natürlich, wenn Ihre Firma der Auslöser dafür war und beim Kandidaten schon im Hinterkopf ist. Gerade in Branchen mit hohem Fachkräftemangel müssen Sie diese Bewerber unbedingt targetieren, da der Bewerbermarkt praktisch geräumt ist.

Tipp 5: Entkräften Sie gezielt negative Stimmung

Die Königsdisziplin beim Employer Branding ist mit Sicherheit die Entkräftung von negativer Publicity, mit der sich Ihr Unternehmen konfrontiert sind. Hier gibt es verschiedene Vermeidungsstrategien, die davon abhängen, was an den Aussagen dran ist und wer sie getroffen hat.

Möglichkeit 1: Die Aussage ist unwahr, Sie kennen den Verfasser

Kontaktieren Sie den Verfasser und bitten Sie ihn darum, die Aussage zu verändern, da sie nicht der Wahrheit entspricht. Gestehen Sie dabei ruhig Fehler ein und zeigen Sie sich kritikfähig. Es ist oft einfacher, aus einem Stern drei Sterne zu machen, statt die Bewertung komplett loszuwerden.

Möglichkeit 2: Die Aussage ist wahr, Sie kennen den Verfasser

Wenn das Portal die Möglichkeit bietet, sollten Sie unbedingt eine Antwort verfassen und Ihre Perspektive erläutern. Auch bei grundsätzlich wahren, negativen Aussagen, sind diese nämlich häufig überspitzt formuliert. Kontaktieren Sie ggf. den Verfasser, um seine Kritik etwas abzumildern. Am besten zeigen Sie dabei auf, dass das geschilderte Problem inzwischen behoben wurde oder Sie auf dem Weg dazu sind.

Möglichkeit 3: Die Aussage ist unwahr, Sie kennen den Verfasser nicht

Versuchen Sie das Portal darauf aufmerksam zu machen, um die Bewertung löschen zu lassen. Wenn Sie sich sicher sind, dass es ein Fake ist, können Sie sich gute Hoffnungen darauf machen, dass die unberechtigte Kritik entfernt wird.

Möglichkeit 4: Die Aussage ist wahr, Sie kennen den Verfasser nicht

Hier bleibt Ihnen nur die Option, die Kritik anzunehmen und – je nach Schwere des Vorwurfs – aktiv und öffentlich darauf zu reagieren. Bedenken Sie jedoch auch, dass besonders kritische Bewertungen mit ähnlich viel Skepsis aufgenommen werden, wie besonders gute Bewertungen. Mögliche Bewerber werden immer für sich selbst einschätzen, ob eine Kritik gerechtfertigt ist.

Allerdings müssen Sie negative Stimmung auch ernst nehmen – gerade dann, wenn die Vorwürfe durchaus ihre Berechtigung haben. Jede negative Berichterstattung schadet Ihrer Employer Brand, allerdings ergibt sich daraus auch die Chance, aktiv etwas dagegen zu tun und somit zu zeigen, dass Sie sich als Arbeitgeber durchaus entwickeln können.

Recruiting mit TalentBait: Employer Branding als Zusatzeffekt

Wenn Sie eine digitale Recruiting Kampagne mit TalentBait starten, um die besten Kandidaten für Ihre offenen Stellen zu finden, tun Sie gleichzeitig etwas für Ihr Employer Branding.

Unsere Recruiting-KI findet heraus, wo sich potentielle Bewerber aufhalten und legt einen unwiderstehlichen Köder aus, der die besten Talente für Ihr Unternehmen anzieht. Damit das funktioniert, müssen auch die Werbemittel (z.B. für Social Media Ads) stimmen. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und Erstellung passender Grafiken und Banner, die eine hohe Klickrate versprechen.

Mit jeder Einblendung erhöht sich ganz nebenbei auch Ihre Markenbekanntheit. Der Name Ihres Unternehmens und die damit verbundenen Botschaften und Werte verankern sich auf diese Weise im Unterbewusstsein Ihrer Zielgruppe.

Jede Kampagne mit TalentBait ist also nicht nur eine effiziente Möglichkeit, um qualifizierte Bewerber zu erhalten, sondern stärkt auch langfristig Ihre Employer Brand.

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Nils Schlomann
Personalmarketing-Experte

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