Was kostet eine Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz? +
52 € je Bewerbung, 92 € je qualifizierter Bewerbung. Grundlage sind 53 ausgewertete Kampagnen in der Kategorie „Auszubildender, Praktikant oder Student" — Kampagnen, nicht Kanal-Buchungen und nicht Bewerbungen. Zur Einordnung, jeweils je qualifizierter Bewerbung: Logistik 35 €, Handel 75 €, Handwerk 80 €, kaufmännische Berufe 83 €, IT 110 €, Gesundheit 162 €. Ausbildung liegt damit im günstigeren Drittel. Der Kampagnenpreis ist all-inclusive — Ausspielung, Anzeigenproduktion, Betreuung und laufende Optimierung sind drin.
Wann müssen wir starten, damit der Platz besetzt ist? +
Rückwärts vom Ausbildungsstart rechnen, nicht vorwärts vom Budget. Von Oktober bis Dezember läuft die Nachvermittlung des laufenden Jahrgangs und gleichzeitig der Start der Bewerbungssaison für das Folgejahr. Januar bis Juni ist die Hauptphase — dort liegt unsere höchste Nachfrage. Juli und August sind Last-Minute und entsprechend der teuerste Zeitpunkt. Am 30.09. ist Schluss. Von der Zusage bis zur laufenden Anzeige vergehen bei uns 14 Tage: Wer im Januar besetzen will, spricht im Dezember mit uns.
Suchen Jugendliche ihren Ausbildungsplatz wirklich auf TikTok? +
Nein — und wer das behauptet, hat die Zahlen nicht gelesen. Gesucht wird bei Google (69 %), über Freunde und Familie (52 %), auf Jobbörsen und Unternehmenswebseiten (je 44 %), bei der Agentur für Arbeit (40 %) und auf Messen (32 %). Social Media liegt als Suchkanal bei 24 %. Der Wert liegt woanders: Suchen kann nur, wer den Beruf schon kennt. Instagram erreicht in der Altersgruppe 16 bis 19 zwischen 77 und 85 %, WhatsApp 96 % — auch die, die noch gar nicht wissen, dass es Euren Ausbildungsberuf gibt. Facebook erreicht Jugendliche nur noch zu 9 %.
Ersetzt das unsere Ausbildungsmesse? +
Nein. Die Messe erreicht die, die schon suchen — und davon gibt es genug: 84.400 Jugendliche suchten zum 30.09.2025 noch, mehr als es unbesetzte Stellen gab. Der Engpass ist die Passung, nicht die Zahl der Suchenden. Dazu kommt eine strukturelle Grenze: Eine Messe ist ein Tag in einem Umkreis. Bei zwölf Standorten sind das zwölf Tage — und danach lässt sich nicht sagen, welcher davon den Vertrag gebracht hat. Der Einwand gegen die Messe lautet nicht „bringt nichts", sondern „reicht nicht".
Wir suchen nicht nur Azubis, sondern auch Praktikanten, Werkstudenten und Trainees. Geht das? +
Ja, alle vier Gruppen stecken in den 53 ausgewerteten Kampagnen. Wir trennen sie aber sauber: Eine 16-Jährige vor dem Realschulabschluss und eine Werkstudentin im vierten Semester lesen nicht dieselbe Anzeige — anderes Alter, andere Sprache, andere Erwartung an den Betrieb. Eine Anzeige für alle vier zu schreiben ist der schnellste Weg, keine von ihnen zu erreichen. Je Zielgruppe eine eigene Anzeige, ausgespielt aus derselben Kampagne.
Unsere Ausbildungsleitung sitzt an einem Standort, die Plätze verteilen sich über acht. Wird das unübersichtlich? +
Das ist der Normalfall bei unseren Kunden. Jeder Standort bekommt einen eigenen Radius und eigene Anzeigen-Varianten, alle laufen in einer Oberfläche zusammen. Ihr seht je Standort: wie viele Bewerbungen eingegangen sind, wie viele durchs Screening kamen, und was der besetzte Platz bis dahin gekostet hat. Kein Sammeln aus acht Postfächern, keine Excel-Liste, die jemand am Freitag pflegt.
Wie schnell sind wir live — und wann kommt die erste Bewerbung? +
Erstgespräch heute → Anzeige fertig in 5–7 Tagen → live in 14 Tagen. Die erste Bewerbung kam in den 53 ausgewerteten Kampagnen im Schnitt nach 1,2 Tagen. Das ist der langsamste Wert über alle unsere Branchen — und immer noch unter zwei Tagen. Die Erklärung liegt nahe: Diese Zielgruppe antwortet nicht am Arbeitsplatz, sondern in ihrer Freizeit.