Was kostet eine qualifizierte Bewerbung in der Logistik? +
Aus 70 ausgewerteten Kampagnen: 23 € je Bewerbung, 35 € je qualifizierter Bewerbung. Das ist der beste Wert aller elf ausgewerteten Branchen – Gesundheit liegt bei 162 €, IT bei 110 €, Azubis bei 92 €, Kaufmännisch bei 83 €, Handwerk bei 80 €, Handel bei 75 €. Die Differenz zwischen 23 € und 35 € ist der Preis der Qualifizierung: Wer nur die 23 € nennt, wirbt mit einer Kennzahl, die niemanden einstellt. Der Kampagnenpreis ist all-inclusive – Schaltung, Anzeigenproduktion, Betreuung und Optimierung sind enthalten.
Warum Facebook und nicht TikTok? +
Weil die Altersstruktur keine andere Wahl lässt. 37,2 % der Berufskraftfahrer sind 55 Jahre oder älter, nur 2,5 % sind unter 25 (BALM, Berichtsjahr 2024). Damit ist die Altersgruppe 50–69 die relevante Zeile – und dort erreicht Facebook wöchentlich 29 %, Instagram 24 %, TikTok 7 % (ARD/ZDF-Medienstudie 2025). Für Fahrer ist Facebook der Leitkanal. Erst bei Kommissionierern, Lagerkräften und Azubis dreht sich das Bild – deshalb setzen wir den Kanalmix je Rolle, nicht je Branche.
Gilt der Fachkräftemangel auch für das Lager? +
Nein – und das ist wichtig, weil viele Anbieter das Gegenteil behaupten. Die Bundesagentur führt Berufskraftfahrer als Engpassberuf (Ø 2,5 Punkte, Platz 2 der beschäftigungsstärksten Engpassberufe hinter der Pflege), Berufe in der Lagerwirtschaft dagegen nicht (Ø 1,33, Vakanzzeit 65 Tage, rechnerisch gut sechs Arbeitsuchende je gemeldeter Stelle). Auch Speditions- und Logistikkaufleute sind 2025 aus der Engpassliste gefallen. Fürs Lager ist die Aufgabe deshalb nicht Knappheit, sondern Vorauswahl und Tempo – dafür steht die Screening-Pass-Quote von 79,7 %.
Wie schnell kommen die ersten Bewerbungen – und wann ist die Stelle besetzt? +
Die erste Bewerbung kommt im Schnitt nach 0,3 Tagen nach Live-Gang. Das ist ein Tempo-Wert, keine Besetzung – beide Zahlen gehören nicht in dieselbe Rechnung. Zum Vergleich die amtliche Seite: Die Median-Vakanzzeit für Berufskraftfahrer liegt bei 91 Tagen (Bundesagentur, Engpassanalyse 2025), die durchschnittlich abgeschlossene Vakanzzeit bei 105 Tagen (BALM, 2024). Realistisch heißt das: Bewerbungen ab Tag 1, Gespräche in Woche 1, Einstellung dann entlang der Kündigungsfrist.
Kampagne oder Personalvermittlung – was ist der Unterschied? +
Eine Vermittlung rechnet je vermittelter Person ab und liefert Euch einen Kopf; welcher Kanal ihn gebracht hat, erfahrt Ihr nicht. Bei uns läuft die Anzeige auf Euren Namen, die Bewerbungen gehören Euch, und in der Übersicht steht, welcher Kanal welche Bewerbung gebracht hat. Sobald Ihr mehrere Stellen derselben Rolle besetzt – vier Fahrer statt einem —, rechnet sich die Kampagne deutlich früher, weil dieselbe Anzeige alle vier Stellen bedient.
Wie steuert Ihr mehrere Niederlassungen? +
Getrennt, weil der Fahrermarkt regional extrem unterschiedlich ist. Auf eine gemeldete Fahrerstelle kommen in Sachsen und Bayern rechnerisch 0,8 arbeitslos gemeldete Fahrer, in Berlin 3,7 (BALM, Stand September 2025). Ein bundesweit gleich verteiltes Budget ist damit nachweislich falsch dosiert. Jede Niederlassung bekommt eigene Aussteuerung, eigene Zahlen und eine eigene Zeile in der Übersicht.
Funktioniert das auch für Disponenten und Speditionskaufleute? +
Ja, mit anderer Logik. Speditions- und Logistikkaufleute waren 2024 noch Engpassberuf und sind 2025 herausgefallen – die Vakanzzeit liegt bei 83 Tagen, der Markt ist spürbar entspannter als bei den Fahrern. Für Disposition und Sachbearbeitung zählt deshalb weniger Reichweite als Anzeigenqualität und Reaktionstempo. Der Kanalmix verschiebt sich Richtung Instagram, LinkedIn und Suchanzeigen.
Wie schnell sind wir live? +
Stellengespräch heute → Anzeige gebaut in 5–7 Tagen → live in 14 Tagen. Erste Bewerbungen erfahrungsgemäß in den ersten 24 Stunden nach Live-Gang. Keine Setup-Gebühr, monatlich kündbar.