Wir haben 40 Märkte. Sehen wir, welcher Markt wie viele Bewerbungen bekommen hat? +
Ja — das ist der Punkt, an dem diese Seite hängt. Jede Bewerbung ist einem Markt und einem Kanal zugeordnet, tagesaktuell im Dashboard. Ihr seht, dass Bottrop läuft und Gütersloh nicht, und schiebt das Budget in derselben Woche um. Was Ihr sonst bekommt, ist eine Rechnung und eine Reichweitenzahl — ohne die Aufschlüsselung pro Filiale. Genau die fehlt bei einem Filialisten aber an jeder Stelle, an der eine Entscheidung ansteht.
Was kostet eine Bewerbung im Einzelhandel? +
Über 59 ausgewertete Kampagnen im Berufsfeld Vertrieb, Verkauf und Einkauf: 44 € je Bewerbung roh, 75 € je qualifizierter Bewerbung — also je Bewerbung, die durchs Screening kommt. Zur Einordnung aus demselben Datensatz: Logistik 35 € · Handel 75 € · Handwerk 80 € · Kaufmännisch 83 € · Azubis 92 € · IT 110 € · Gesundheit 162 €. Verkauf ist damit das zweitgünstigste von elf ausgewerteten Berufsfeldern. Wer mit deutlich niedrigeren Zahlen wirbt, rechnet in der Regel mit der rohen Bewerbung — oder ohne ernsthafte Vorauswahl.
Wir suchen eine Marktleitung. Geht das über Social Media überhaupt? +
Das ist sogar der Fall, für den es am wenigsten Alternativen gibt. „Aufsicht und Führung – Verkauf" wird zwei Jahrgänge in Folge als Engpassberuf geführt, und bei 5.961 fehlenden Fachkräften auf 7.977 offene Stellen gibt es für rund drei von vier dieser Stellen rechnerisch keine passend qualifizierten Arbeitslosen. Wer dort ausschreibt, wo Menschen aktiv suchen, sucht in einem fast leeren Becken. Wir sprechen stattdessen im Umkreis Eurer Filiale die an, die gerade nicht suchen — und im Zweifel bei einem Wettbewerber zwei Straßen weiter arbeiten.
Wir suchen für die Bedientheke. Ist das schwerer als Kasse und Fläche? +
Deutlich, und das ist belegt. Der Verkauf von Fleischwaren, von Back- und Konditoreiwaren und von Lebensmitteln sind in der Engpassanalyse der Bundesagentur jeweils Engpassberufe. Der Verkauf in der Fläche ohne Produktspezialisierung steht nur „unter Beobachtung", Kassenkräfte sind kein Engpassberuf. Dazu kommt: An der Bedientheke konkurriert Ihr nicht nur mit dem Markt nebenan, sondern mit der Nahrungsmittelindustrie. Deshalb bekommt die Bedientheke bei uns eine eigene Bewerbungsstrecke mit eigener Ansprache — nicht dieselbe Anzeige wie die Kasse.
Bringt uns das nicht einfach noch mehr unpassende Bewerbungen? +
Die Menge ist im Handel selten das Problem: 52 % der befragten Handelsunternehmen bekommen etwas mehr Bewerbungen als in den Vorjahren, 41 % deutlich mehr — und 45 % bewerten die Eignung als schlechter. Deshalb ist unsere Leitzahl nicht die Bewerbungszahl, sondern die Pass-Quote: 60,5 % der Bewerbungen im Berufsfeld Vertrieb und Verkauf kommen durchs Screening. Die Muss-Kriterien stehen schon in der Anzeige und im Chat, nicht erst in Eurer Vorauswahl.
Lohnt sich das auch für Aushilfen und Minijobs? +
Gerade dafür. Bei einer Teilzeit- oder Minijob-Stelle rechnet sich der Festpreis einer Stellenbörse pro Anzeige am schlechtesten — der Wert einer einzelnen Besetzung ist niedriger als bei einer Vollzeit-Fachkraft, der Anzeigenpreis aber derselbe. Wir rechnen pro Bewerbung, nicht pro Schaltung, und der Median bis zur ersten Bewerbung liegt bei einem halben Tag. Für Aushilfen und Azubis läuft dabei oft Snapchat vor TikTok: 53 % der 14- bis 29-Jährigen nutzen es mindestens wöchentlich, TikTok 50 % — bei nur 13 % Gesamtreichweite geht Snapchat in Kanalplanungen regelmäßig unter.
Wir bekommen unsere Ausbildungsplätze nicht besetzt. Ändert das etwas? +
Es ändert die Sichtbarkeit, und daran hängt der größere Teil. Im Ausbildungsjahr 2024 blieben 15.754 Ausbildungsplätze im Einzelhandel unbesetzt, während 9.288 Ausbildungssuchende keinen Platz fanden — Angebot und Nachfrage finden einander nicht. Das IW nennt den Grund beim Namen: Die Suchstrategien der Unternehmen passen nicht zu denen der Ausbildungsinteressierten. Genau da setzen wir an — im Umkreis Eures Markts, auf den Kanälen, auf denen 16-Jährige tatsächlich sind.
Was kostet das, und wie lange binden wir uns? +
Eine Kampagne startet bei 700 € all-inclusive — Mediabudget, Schaltung, Betreuung und laufende Optimierung sind darin enthalten, es kommt nichts obendrauf. Kein Setup, kein Jahresvertrag: Das Paket ist monatlich kündbar. Bei 25,7 % Fluktuation braucht Ihr ohnehin kein Projekt für zwölf Monate, sondern etwas, das jede Woche mitläuft und das Ihr abstellen könnt, wenn ein Markt voll ist.
Wie schnell sind wir live? +
Erstgespräch heute → Anzeige in 5 bis 7 Tagen produziert → 14 Tage live. Neue Märkte lassen sich danach innerhalb von 48 Stunden dazunehmen, ohne die laufende Kampagne anzufassen.