Wir bekommen genug Bewerbungen. Warum sollten wir schalten? +
Weil der Überhang aus Arbeitslosen besteht. Die Kennzahl der Bundesagentur — Arbeitslose je 100 gemeldete Arbeitsstellen — liegt in Büroberufen über 500. Sie sagt aber nichts darüber, ob die Sachbearbeiterin mit vier Jahren ERP-Erfahrung dabei ist. Die sitzt in einem Job und liest keine Stellenbörse. Wir schalten nicht, um den Stapel größer zu machen, sondern um die Gruppe zu erreichen, die sich sonst gar nicht bewirbt — und um die Vorauswahl von Eurem Schreibtisch zu nehmen.
Was kostet eine kaufmännische Bewerbung? +
Aus 53 ausgewerteten TalentBait-Kampagnen im Berufsbereich Unternehmensorganisation, Recht und Verwaltung: 44 € je Bewerbung, 83 € je qualifizierter Bewerbung. Zur Einordnung — Logistik 35 €, Handel 75 €, Handwerk 80 €, Azubis 92 €, IT 110 €, Gesundheit 162 €. Kaufmännisch liegt damit im günstigen Drittel. Unsere Kampagnenpreise sind all-inclusive: Schaltung, Betreuung und Optimierung stecken drin, es kommt nichts obendrauf.
Für die Buchhaltung finden wir wirklich niemanden. Gilt das da auch? +
Nein — und das ist die wichtigste Unterscheidung auf dieser Seite. Buchhaltung, Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Aufsicht/Führung im Verkauf stehen 2025 auf der Engpassliste der Bundesagentur (Gesamtwert 2,2 bis 2,5; ab 2,0 gilt ein Beruf als Engpassberuf). Da ist die Lage wie in der Pflege: zu wenig Rücklauf, nicht zu viel. Diese Rollen bekommen bei uns eine eigene Kampagne mit anderem Kanalmix und deutlich mehr Gewicht auf Sichtbarkeit. Sachbearbeitung und Assistenz laufen umgekehrt.
Wie filtert der Screening-Agent — und wer entscheidet über Absagen? +
Ihr legt bis zu zehn Fragen und die Muss-Kriterien fest: ERP-System, Jahre in der Auftragsabwicklung, Buchhaltungs-Software, Kündigungsfrist, Gehaltsvorstellung, Standort. Der Agent stellt sie im Chat und baut daraus ein Profil. Wer ein Muss-Kriterium reißt, bekommt eine höfliche Absage. Alles andere landet bei Euch — inklusive Übergabe an Personio, Softgarden oder REX. KI denkt mit, Ihr entscheidet: Wen Ihr einladet, entscheidet kein Agent.
Seit alle mit KI schreiben, sehen die Bewerbungen gleich aus. Hilft das? +
Genau da liegt der Hebel. 43,2 % der Bewerbenden schreiben ihr Anschreiben inzwischen mit KI (softgarden 2026, knapp 7.000 Befragte), gleichzeitig sagen 73 % der Personalverantwortlichen, dass sie die relevanten Fähigkeiten erst nach tieferem Screening erkennen (LinkedIn 2026, 750 Befragte in Deutschland). Das Anschreiben hat als Unterscheidungsmerkmal ausgedient. Deshalb fragen wir gar nicht erst danach, sondern stellen im Chat die Fragen, die sich nicht generieren lassen: Software, Jahre, Kündigungsfrist, Gehalt.
Müssen wir Homeoffice anbieten, um konkurrenzfähig zu sein? +
Anbieten müsst Ihr nichts — aber es entscheidet mit. 24,3 % der Beschäftigten in Deutschland arbeiten zumindest teilweise im Homeoffice (ifo Konjunkturumfrage, Februar 2026), im Dienstleistungssektor 34,9 %, im Handel 12,6 %, am Bau 4,5 %. In einem Unternehmen mit Produktion, Lager oder Filialen sind die kaufmännischen Rollen oft die einzigen mit realer Option. Wer sie hat, sollte sie konkret in die Anzeige schreiben — „2 Tage Homeoffice" wirkt, „flexible Arbeitsmodelle" nicht.
Wie schnell sind wir live? +
Erstgespräch heute → Anzeige und Screening-Fragen in 5 bis 7 Tagen abgestimmt → 14 Tage live. In den 53 ausgewerteten Kampagnen kam die erste Bewerbung im Schnitt nach 0,4 Tagen. Geschwindigkeit ist in diesem Bereich nicht das Problem — die Sortierung ist es.