Personalmarketing im Gesundheitswesen

7 Gründe, wieso Sie keine Pflegefachkräfte auf Jobbörsen finden

Autor*in: Diana Basso

pond Der Fachkräftemangel ist hierzulande allgegenwärtig. Dies betrifft unter anderem die Pflegebranche, in der händeringend Personal gesucht wird. Gehören Sie auch dazu? Dann kann dies vielerlei Gründe haben. Vielleicht suchen Sie einfach an der falschen Stelle und sollten mit anderen Methoden Ausschau nach neuen Mitarbeitern halten. Denn wer ausschließlich auf Jobbörsen nach Personal sucht, dem entgehen viele Chancen.

Der folgende Ratgeber nennt 7 Gründe, weshalb Sie keine Pflegefachkräfte auf Jobbörsen finden. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen, wie Sie zukünftig neue Mitarbeiter im Pflegebereich mit TalentBait finden.

1. Zu wenig Pflegefachkräfte am Arbeitsmarkt

Einer der größten Gründe ist, dass der Markt schlichtweg zu wenige Pflegekräfte zu bieten hat. Er ist mehr oder weniger leergeräumt, hinzu kommen große Nachwuchsprobleme.

Anstatt eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen, schauen sich junge Menschen beispielsweise vermehrt im kaufmännischen Bereich um. Dies ist ein Grund mehr, an der richtigen Stelle anzusetzen, um junge Menschen zu erreiche – zum Beispiel mit Social Media Kampagnen!

2. Sie suchen ausschließlich aktive Kandidaten

Schalten Sie auf einer Jobbörse eine Stellenanzeige, sprechen Sie damit ausschließlich aktive Kandidaten an. Damit sind diejenigen gemeint, die zurzeit auf der Suche nach einer neuen Stelle sind.

Die passiven Kandidaten hingegen bleiben außen vor. Aus diesem Grund bedarf es spezieller Maßnahmen, um auch die passiven Kandidaten zu erreichen. Dies funktioniert am besten, indem Sie eine Social Media Kampagne erstellen. Ziel ist es, passive Kandidaten zu „triggern“, also zu aktivieren, bzw. einen Anreiz auszulösen.

Dies gelingt beispielsweise, indem Sie bei der Zielgruppe direkt auf den Nerv treffen. Verdienen die passiven Kandidaten zu wenig oder sind sie auf der Suche nach fairen Arbeitsbedingungen? Oder suchen sie einfach nur einen Arbeitsgeber, der Sie mehr wertschätzt? Mit diesen und noch weiteren Argumenten generieren Sie schnell Interessenten und somit Bewerber.

3. Jobbörsen sind zu überlaufen

Erstellen Sie auf einer Jobbörse eine Stellenanzeige, sind Sie einer von hunderten oder gar tausenden weiteren Arbeitgebern. Der Grund liegt darin, dass die Anzeigen schnell und ohne großen Aufwand inseriert sind. Da dies viele andere Unternehmen auch tun, sind Jobbörsen so dermaßen überlaufen, dass Sie mit Ihrem Angebot regelrecht verblassen und keine möglichen Interessenten generieren.

Mithilfe von Social Media hingegen (z.B. auf Facebook oder Instagram), sprechen Sie Personen viel zielgerichteter an und fallen sofort auf. Nur Sie werden im Newsfeed angezeigt, die Konkurrenz hingegen nicht. Der Fokus liegt ganz bei ihnen, die Aufmerksamkeit somit auch.

4. Jobbörsen sind zu eingeschränkt

Um auf einer Jobbörse eine Stellenanzeige zu schalten, müssen Sie jedes Mal nach Schema F vorgehen. Es sind vorgegebene Felder wie Titel und die Stellenbeschreibung auszufüllen, dazu erfolgt noch der Upload Ihres Unternehmens-Logos. Das war es auch schon…

Dadurch sind Sie weitestgehend eingeschränkt und erhalten keinerlei Möglichkeiten, sich frei zu entfalten. Bei der Bewerbung Ihrer Stellenanzeige im Social Media hingegen haben Sie die freie Wahl und werden um einiges kreativer. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, ein Image-Video einzufügen, oder sich Kandidaten mit Testimonials schmackhaft zu machen.

Dies hat nicht nur zur Folge, dass automatisch die Aufmerksamkeit gesteigert wird. Gleichzeitig schaffen Sie damit Vertrauen beim Betrachter und erwirken einen Anreiz, mehr über die Stellenbeschreibung zu erfahren. Der Bewerbungsprozess wird eingeleitet.

5. Wiedereinsteiger und junge Menschen werden nicht angesprochen

In der Berufswelt sind jede Menge Arbeitskräfte unterwegs, die vor kurzem oder einigen Jahren in eine völlig andere Branche gewechselt sind. So gibt es auch Berufstätige, welche schon einmal in der Pflegebranche gearbeitet haben und nun in einer anderen Branche tätig sind.

Waren diese aus irgendeinem Grund unzufrieden? War der Verdienst zu gering oder hat man zu wenig Aufmerksamkeit erhalten? Mit einer gezielten Ansprache besteht auf Social Media Netzwerken die Möglichkeit, die jeweilige Person genau an dieser Stelle abzuholen und zu einem Wiedereinsteiger umzuwandeln. Auch diese Methode hat Potential und kann durchaus so manches Interesse wecken.

Auch junge Menschen sind eine gute Zielgruppe, welche auf die Pflegebranche aufmerksam gemacht werden können. Da diese aber noch keine Fachkräfte sind und sich entsprechend nicht aktiv auf Jobbörsen umschauen, können sie auch nicht angesprochen werden. Mit gezielten Social Media Kampagnen sprechen sie diese junge Zielgruppe an und generieren somit die Fachkräfte von morgen.

Hierbei greifen Sie auf verschiedene Argumente zurück, welche für junge Menschen schmackhaft sind, die auf der Suche nach einer sicheren Zukunft sind. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, dass die Pflegeausbildung in einem bestimmten Bereich für ein darauffolgendes Medizinstudium angerechnet werden kann.

6. Jobbörsen sind schlecht messbar

Neben der Tatsache, dass Jobbörsen überlaufen und eingeschränkt sind, lassen sich zudem Ergebnisse vom Recruiting-Erfolg nur sehr schlecht messen. So sehen Sie auf einigen Portalen lediglich, wie viele Nutzer auf Ihre Jobanzeige geklickt haben.

Dabei bieten gerade messbare Ergebnisse in Form von A/B-Tests die Möglichkeit, noch erfolgreicher zu sein. Bei einem A/B-Test wird beispielsweise ermittelt, welche der von Ihnen geschalteten Stellenanzeigen am häufigsten geöffnet oder favorisiert wurde. Anhand dieser und weiterer Metriken erfahren Sie also, welcher Inhalt den besseren Anreiz vermittelt und für Kandidaten noch schmackhafter ist.

Dies ist generell bei vielen Jobs, aber besonders in der Pflege der Fall. Social Media Kampagnen hingegen bieten Ihnen weitaus mehr Spielraum und Möglichkeiten. Dies verspricht automatisch mehr Erfolg und erhöht die Chance, schon bald die passenden Mitarbeiter zu finden.

7. Jobbörsen sind nicht skalierbar

Skalierbarkeit bietet den Vorteil, dass Sie ein Werbebudget in einem bestimmten Bereich sofort erhöhen können, sobald sich hier Erfolg zeigt. Bei einer normalen Jobbörse inserieren Sie hingegen nur eine Stellenanzeige, bei der keinerlei Skalierung erfolgen kann.

Haben Sie Social Media Kampagnen erstellt, welche auf bestimmten digitalen Kanälen geschaltet werden, können Sie hier mit nur wenigen Klicks das Werbebudget flexibel erhöhen. Dies ist beispielsweise von Vorteil, wenn Sie kurzfristig dringend Personal suchen.

Im Social Media Bereich sind die Kosten und Werbebudgets zudem übersichtlicher und werden mithilfe intelligenter Systeme gleichmäßig umverteilt. Dies hält die Kosten in einem überschaubaren Bereich. Jobbörsen bieten im Vergleich die Möglichkeit an, Stellenanzeigen hervorzuheben. Der Erfolg hält sich hierbei allerdings in Grenzen, zudem sind die sogenannten Highlight-Optionen in der Regel überteuert.

Fazit zum Recruiting von Pflegefachkräften

pond Die Suche nach Pflegekräften über herkömmliche Jobbörsen gestaltet sich als recht schwierig. Dies beweisen die oben genannten 7 Gründe und zeigen gleichzeitig, wie Sie es besser machen können.

So besteht unter anderem die Möglichkeit, Social Media Kampagnen zu erstellen. Mithilfe von TalentBait finden Sie qualifizierte Bewerber und sprechen sowohl aktive als auch passive Kandidaten an. Dabei kommt unser Recruiting-KI zum Einsatz, die gezielt Kampagnen an den Stellen platziert, wo es am sinnvollsten ist. Gleichzeitig erkennt unser System, wo das Budget am besten investiert wird und führt auch hier eine automatische Optimierung durch.

Vorteile von TalentBait gegenüber herkömmlichen Jobbörsen im Überblick:

  • Ansprache von sowohl aktiven als auch passiven Kandidaten
  • Hohe Reichweite und zielgenaues Targeting
  • Nutzung von KI: Automatische Kontrolle und Umverteilung vom Werbebudget
  • Kandidaten können schnell und einfach mit Ihnen in Kontakt treten
  • Nutzer auf sozialen Netzwerken haben die Möglichkeit, Ihre Stellenanzeige zu linken, kommentieren oder zu teilen. Dies vergrößert nochmals die Reichweite.

Das Schalten der Stellenanzeigen erfolgt auf Social Media Kanälen, in Business Netzwerken, sowie bei Google oder YouTube.

Erreichen Sie eine hohe Reichweite und sprechen Sie geeignete Kandidaten mithilfe von zielgenauem Targeting an, um auch wirklich nur die gewünschten Bewerber zu erhalten. Klicken Interessenten auf Ihre Stellenanzeige, können Sie im Anschluss sofort mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Dies verkürzt den Bewerbungsprozess deutlich.

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Nils Schlomann
Personalmarketing-Experte

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